Sonntag, 12. Februar 2012
Montag, 30. Januar 2012
Freitag, 27. Januar 2012
and out of all these things I've done - I think I love you better now
Es fühlt sich komisch an. Das viel zu kurze, schwarze Kleid, welches ich trage. Ich schaue an mir herunter und wünschte ich wäre zu Hause geblieben. Die überteuerten Pumps glitzern an meinen Füßen. Letztens bin ich noch hingefallen, weil sie mich nicht mehr tragen konnten. Ich will mir durch die Haare fahren, meine langen, blondbraunen Locken, die ich am liebsten offen trage, doch deine Hand hält mich davon ab. Du sagst ich würde mir meine schöne Frisur zerstören. An mir klimmern Armreifen und Ringe, die meine Hände schwer wie Blei werden lassen. Du nimmst meinen Kopf in deine Hände, drehst ihn in deine Richtung und malst meinen Mund himbeerrot an, küsst mir auf die Wange, fängst an zu kichern und versuchst deinen Kussmund von meiner Wange zu wischen. In den Hauch einer Tasche packst du mir mein Handy und etwas Geld und drückst sie mir in die Hand. Mit deinen schwarzen Augen schaust du mich an und strahlst. Du sagst mir es würde die beste Nacht unseres Lebens werden und ziehst dabei deinen Rock ein wenig höher. Er endet jetzt direkt unter deinem Po. Dein Zimmer ist voller Musik. Ich höre meine Gedanken nicht mehr.
Du umschließst meine rechte Hand und ziehst mich hinaus in die Nacht. Ich erhasche einen kurzen Blick in deinen großen Wandspiegel.
"Wer ist das?"
höre ich mich fragen.
Du umschließst meine rechte Hand und ziehst mich hinaus in die Nacht. Ich erhasche einen kurzen Blick in deinen großen Wandspiegel.
"Wer ist das?"
höre ich mich fragen.
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Freitag, 6. Januar 2012
don't listen to the world - they say we're never gonna make it
Ich will mehr schreiben. Ernster werden. Mich nicht mehr so alt fühlen. Wenn ich Auto fahre, laut Musik hören, mit offenen Fenstern und mitsingen. Ich will gesünder essen und nicht mehr so unzufrieden sein. Weniger denken, mehr handeln. Richtig tanzen gehen und weniger rauchen. Ich möchte mehr geben und offener denken. Ausrasten und rumschreien, wenn ich mich danach fühle. Überhaupt will ich mehr fühlen. Mehr reisen. Spontaner sein. Ich will mehr lesen, wieder öfter ins Kino gehen. Mehr lachen und mehr photographieren. Ich will Silvester jedes Jahr an einem anderen Ort verbringen. Ehrlicher sein. Ich will niemanden hinhalten. Nicht mehr blind vertrauen. Wenn ich "ja" sage, will ich es auch so meinen. Ich will weniger weinen, mehr genießen. Ruhiger werden. Gelassener. Ich will Konzerte besuchen und wieder picknicken. Spieleabende veranstalten. Weniger Geld ausgeben. Mehr da sein. Ich will wieder atmen können, mehr Fahrrad fahren und unbewältigt werden. Mehr Verzicht üben. Vor allem aber will ich endlich endlich endlich wieder glücklicher werden.
Das sind keine Vorsätze. Es ist nur ein Versuch.
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Sonntag, 1. Januar 2012
Theres just one thing that I need to say before I close my eyes and walk away
Vielleicht sollte ich auch einen Jahresrückblick machen. Ich könnte erzählen wie wunderbar mein 2011 war. Dass ich mich von einigen Sachen getrennt habe und mich jetzt besser fühle. Dass ich viele interessante Menschen kennengelernt habe. Dass ich neue Erfahrunge gesammelt habe. Ich könnte erzählen, wie wundervoll mein Sommer war, wie viel ich gelacht habe und wie frei ich mich gefühlt habe. Ich könnte euch von nächtlichen Donauspaziergängen erzählen und euch sagen wie viel Eis ich dieses Jahr gegessen habe. Ich könnte euch erzählen wie ich Theater gespielt habe. Dass ich viel gereist bin. Dass ich geweint habe, mich gestritten und noch mehr gestritten habe. Ich könnte sagen, ich habe mich gefunden und dass ich wunschlos glückich war. Ich würde erzählen, dass all das Positive überwiegt und 2011 "mein Jahr" war.
Ich möchte nicht lügen. Das Jahr war nicht gut. Es war auch nicht schlecht. Es war nur nichts besonderes. Ich hatte wundervolle Tage. Tage, die ich umarmen könnte aber auch Tage, die mich immernoch zum Weinen bringen. Ich war teilnahmslos dabei. Ich hatte Erwartungen, und diese wurden nicht erfüllt. Ich wurde kritisiert - möglicherweise auch zu Recht. Ich habe mit mir gekämpft, und ich werde nicht damit aufhören können.
Ich habe abgeschlossen.
Hallo 2012.
Ich möchte nicht lügen. Das Jahr war nicht gut. Es war auch nicht schlecht. Es war nur nichts besonderes. Ich hatte wundervolle Tage. Tage, die ich umarmen könnte aber auch Tage, die mich immernoch zum Weinen bringen. Ich war teilnahmslos dabei. Ich hatte Erwartungen, und diese wurden nicht erfüllt. Ich wurde kritisiert - möglicherweise auch zu Recht. Ich habe mit mir gekämpft, und ich werde nicht damit aufhören können.
Ich habe abgeschlossen.
Hallo 2012.
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Samstag, 12. November 2011
Montag, 17. Oktober 2011
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